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Informationen zum Coronavirus (Covid-19)

Hinweise für Airlines

Der Flughafen Frankfurt ist auf Infektionskrankheiten sehr gut vorbereitet und erfüllt die Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden (Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und Hessisches Ministerium für Soziales und Integration). Derzeit gibt es keine behördliche Anordnung, Gesundheitschecks bei Passagieren durchzuführen. In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden werden derzeit gezielt Reiseinformationen für Passagiere über Monitore in unseren Terminals veröffentlicht und Handzettel an Einreisende ausgeteilt.

Weltweite Reisewarnung

 

Bis einschließlich 30. September 2020 gilt eine weltweite Reisewarnung. Ausgenommen sind Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Ab dem 1. Oktober 2020 werden wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder gelten. Weitere länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise erhalten Sie über das Auswärtigen Amt oder für Reisen innerhalb der Europäischen Union auf Re-open-EU.

Seit dem 2. Juli 2020 dürfen Reisende aus folgenden Drittstaaten wieder in die Europäische Union einreisen: Australien, Georgien, Japan*, Neuseeland, Südkorea*, Thailand, Tunesien, Uruguay und China*. Für alle weiteren Drittstaaten gelten zur Verhinderung der weiteren Verbreitung von COVID-19 weiterhin die bestehenden Reisebeschränkungen für alle nicht unbedingt notwendigen Reisen in die EU.

*Für China, Japan und Südkorea ist die Aufhebung der Einreisebeschränkungen vorgesehen, wenn diese entsprechende Einreisemöglichkeiten gewähren.

Testpflicht für Reiserückkehrer

Seit dem 08.08.2020 besteht eine allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich entweder innerhalb von 48 Stunden vorher am Abflugort oder innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise in Deutschland kostenfrei testen lassen. Ein kostenloser Test ist in zwei Testcentern direkt am Flughafen im Übergangsbauwerk zwischen Terminal 1 und Fernbahnhof möglich. Weitere Informationen zu den Testmöglichkeiten am Flughafen finden Sie hier. 

Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten direkt nach Ankunft nach Hause – oder an Ihren Zielort - in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Aussteigekarten für Passagiere (PLC)

Passagiere, die aus einem Risikogebiet einfliegen, erhalten an Bord eine Aussteigekarte. Jeder Passagier ist verpflichtet, diese Karte auszufüllen. 

  • Bei Flügen aus Schengen-Risikogebieten wird die Aussteigekarte im Flugzeug wieder eingesammelt und von der Flugesellschaft dem Gesundheitsamt (FRA: Medical Center) übergeben (in einem Umschlag mit der Beschriftung der Flugnummer, Flugdatum und Abflughafen).
  • Bei Flügen aus Non-Schengen-Risikogebieten wird die Aussteigekarte bei der Einreise von der Bundespolizei eingesammelt. Die Passagierdaten werden stichprobenartig überprüft und dem Gesundheitsamt übermittelt. Die Flugesellschaft ist dafür verantwortlich, die Passagiere über dieses Verfahren zu informieren.

Quarantänepflicht in Hessen

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Hessen einreisen und sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich in Quarantäne begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Die Personen sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Diese Verordnung gilt voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2020.

Ausgenommen davon sind Einreisende, die ein ärztliches Zeugnis vorweisen können, für das maximal 48 Stunden vor Einreise ein PCR-Test durchgeführt wurde und das bescheinigt, dass keine Infektion vorliegt. Ein negativer PCR-Test ist als ärztliches Zeugnis ausreichend. Auch nach Einreise aus einem Risikogebiet kann ein negatives ärztliches Zeugnis die Quarantäneregelung aufheben. Auch hier stellt ein negativer PCR-Test einen ausreichenden Nachweis dar. Dieser ist nur dann kostenlos, wenn er binnen 10 Tagen nach Einreise durchgeführt oder vom öffentlichen Gesundheitsdienst veranlasst wird (siehe Testpflicht für Reiserückkehrer). Weitere Ausnahmen von der Quarantäneverpflichtung bzw. Sonderregelungen, sofern keine Covid-19-Symptome vorliegen, finden Sie hier.

Ankünfte und Abflüge nur in Terminal 1

Aufgrund des geringen Passagieraufkommens infolge der Coronakrise werden die gesamten Abfertigungsprozesse im Terminal 1 konzentriert. Das Terminal 2 und das dazugehörige Parkhaus sind derzeit außer Betrieb. Alle Check-in-Prozesse werden im Terminal 1 Halle B und C gebündelt. Passagiere erreichen von hier aus nach der Sicherheitskontrolle die weiter betriebenen Bereiche an den Flugsteigen A und B.

 

(letzte Aktualisierung: 01.10.2020)

Weitere Meldungen

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist da! Ab sofort können Sie sich die App der Bundesregierung im Apple App Store oder Google Play-Store herunterladen. Aber Achtung: Beim iPhone funktioniert die App nur mit der aktuellsten iOS-Version 13.5. Gerade jetzt nachdem die Reisebeschränkungen aufgehoben wurden, kann die Warn-App eine wichtige Rolle beim Infektionsschutz spielen. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirksamer wird ihr Einsatz.

Die Bundesregierung setzt bei der App auf Freiwilligkeit: Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen. Wichtig: Auch Datenschutz wird groß geschrieben. Denn Nutzer-Daten werden dezentral nur auf dem Smartphone gespeichert. Das heißt, dass kein einzelner Server, keine Gesundheitsbehörde und auch kein Ordnungsamt Zugriff auf personenbezogene Daten hat.

Wie funktioniert die App?

Die Apps tauschen über Bluetooth Daten aus, sobald man sich auf circa 2 Meter annähert und sich mindestens 15 Minuten in dieser Distanz zueinander aufhält. Sollten Sie positiv auf Corona getestet worden sein, können Sie das in der Warn-App vermerken. Anschließend werden anonym alle gespeicherten Kontakte informiert, mit denen zuvor Daten ausgetauscht wurden. So ist es möglich, Kontaktpersonen von COVID19-Infizierten schnell und einfach zu warnen und Infektionsketten möglichst früh zu unterbrechen. Dieses effiziente Warnsystem funktioniert allerdings nur unter den Nutzern der Corona-Warn-App.

(letzte Aktualisierung: 17.06.2020)

Unser Medical Center bietet aktuell ergänzende medizinische Untersuchungen und Tests im Rahmen einer „Spezialsprechstunde“ an. Auf privater Basis können Sie sich vorsorglich auf Sars-CoV-2 testen lassen (Nasen-Rachen-Abstrich zum Nachweis des Virus Sars-CoV-2) oder eine Antikörperbestimmung vornehmen lassen.

 

Die Leistungen können, zur Vorbereitung und zum Schutz des medizinischen Fachpersonals, nur nach vorheriger, elektronischer Online-Anmeldung und erfolgter Terminbestätigung wahrgenommen werden.

 

Allgemeine Preisinformation für Regelfälle:

  • Freiwillige Antikörperbestimmung auf Sars-CoV-2 und ärztliche Untersuchung: zwischen ca. 88 Euro und ca. 111 Euro*
  • Freiwilliger Nasen-/Rachenabstrich auf Sars-CoV-2 und ärztliche Untersuchung: ca. 216 Euro*
  • Freiwillige Kombinationsuntersuchung: ca. 268 Euro*

*Die Abrechnung erfolgt nach der gesetzlichen Gebührenordnung für Ärzte in Deutschland (GOÄ). Als Selbstzahlerleistung, bzw. bei Fehlen einer schriftlichen Kostenübernahmeerklärung, ist eine direkte Zahlung, z.B. mittels Kreditkarte notwendig. An Wochenenden und Feiertagen erhöht sich dieser Betrag um einen Zuschlag gem. GOÄ von maximal 12,68 Euro.

Flüge aus der Islamischen Republik Iran dürfen seit dem 2. April 2020 nicht mehr in der Bundesrepublik Deutschland landen.

Wir bitten um Verständnis, dass wir am Flughafen Frankfurt derzeit kein vollumfängliches Shopping- und Gastronomie-Angebot zur Verfügung stellen können. Gemäß der Erlasse der Bundes- und Landesregierung hinsichtlich der Bekämpfung des Coronavirus haben wir Öffnungszeiten von Geschäften und Restaurants innerhalb der Terminals reduziert. Sämtliche Öffnungszeiten sind jedoch an die Notwendigkeit einer Grundversorgung angepasst. Wir bemühen uns, diese Grundversorgung weiterhin und, sofern möglich, auch darüber hinaus zu gewährleisten.

Grundsätzlich werden sich kontinuierliche Anpassungen im Transitbereich an der Entwicklung stattfindender Abflüge und Ankünfte orientieren. Mehr Informationen.

Aufgrund aktueller Entwicklungen sind die Service Points in den Terminals 1 und 2 nicht besetzt. Passagiere erhalten dort weiterhin Informationen über die bereitgestellten Telefone. Darüber hinaus stehen in beiden Terminals Infogates für Videotelefonie mit einem Mitarbeiter zur Verfügung.

Derzeit erfolgt in den Terminals eine flexible passagierabhängige Reinigung, d.h. je nach Passagieraufkommen wird entsprechend oft gereinigt. In allen WC-Anlagen werden täglich punktuelle Sichtreinigungen durchgeführt und bei Bedarf zusätzliche Intensivreinigungen. In hochfrequentierten WC-Anlagen erfolgt eine permanente Einsetzung des Reinigungspersonals. Zudem finden nächtliche Unterhaltsreinigungen aller Räumlichkeiten und Einbauten im Terminal statt (inkl. Handläufe, Türklinken, Lichtschalter, etc.). Es erfolgt eine ebenso tägliche Reinigung aller Mülleimer. Es wird desinfizierendes Reinigungsmittel verwendet.

In den Babywickelräumen findet eine monatliche Abklatschprobe durch den TÜV statt. Nach Bedarf werden zusätzliche Abklatschproben beauftragt.

Die Reinigung des Zoll- und Sicherheitsbereiches wird zusätzlich vom Flughafenbetreiber übernommen.

Es erfolgt eine ständige Prüfung der Hygienevorschriften gemäß HACCP bei den ansässigen lebensmittelverarbeitenden Geschäften, Kantinen, etc.  

Mehr Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Sie unter Gesund ans Ziel ab FRA.

Die Desinfektion eines Luftfahrzeuges ist nach Anordnung und Rücksprache mit dem Gesundheitsamt durchzuführen. Die Beauftragung erfolgt selbstständig durch die Airline. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Customer Service Center

Luftfahrtunternehmen müssen bei Flügen [...] in die Bundesrepublik Deutschland die bei ihnen vorhandenen Daten nach der Landung bis zu 30 Tage bereithalten; dies gilt insbesondere für elektronisch gespeicherte Daten zur Indentifikation und Erreichbarheit der Reisenden sowie für Sitzpläne.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)