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Informationen zum Coronavirus

Hinweise für Airlines

Der Flughafen Frankfurt ist auf Infektionskrankheiten sehr gut vorbereitet und erfüllt die Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden (Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und Hessisches Ministerium für Soziales und Integration). Derzeit werden am Flughafen Frankfurt keine behördlich angeordneten Passagierkontrollen im Sinne von Gesundheitschecks durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden werden derzeit gezielt Reiseinformationen für Passagiere über Monitore in unseren Terminals veröffentlicht. Abfliegende Passagiere werden dringend gebeten, sich vor Reisenantritt mit ihrer jeweiligen Airline in Verbindung zu setzen und fluglinienspezifische Regelungen zu erfragen.

Detaillierte Informationen zu internationalen Risikogebieten und besonders betroffene Gebiete in Deutschland finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts

Die weltweite Reisewarnung und die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sind zu beachten.

 

Das Wichtigste

Bitte beachten Sie, dass seit dem 17. März ein 30-tägiges Einreiseverbot für Non-EU-Bürger besteht. Deutsche Staatsangehörige sind von dieser Regelung nicht betroffen. Staatsangehörigen von EU-Staaten sowie deren Familienangehörige und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie deren Familienangehörigen wird die Einreise zum Zwecke der Durchreise in den Heimatstaat gestattet. Gleiches gilt für Drittstaatsangehörige mit längerfristigem Aufenthaltsrecht (Aufenthaltstitel oder längerfristiges Visum) in einem EU-Staat und den zuvor genannten Staaten. Drittstaatsangehörige, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, werden ab sofort an der Grenze zurückgewiesen, wenn kein dringender Einreisegrund vorliegt. Reisende werden gebeten, bei Vorliegen eines dringenden Einreisegrundes entsprechende Nachweise mitzuführen, aus denen sich die Notwendigkeit des Grenzübertritts ergibt.

Die vorübergehenden Grenzkontrollen zur weiteren Eindämmung der Infektionsgefahren durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) werden auf den innereuropäischen Luftverkehr ausgeweitet. Die Binnengrenzkontrollen erfolgen ab sofort auch bei in Deutschland ankommenden Flügen aus Italien, Spanien, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz. Für Reisende ohne dringenden Reisegrund bestehen auf diesen Verkehrsverbindungen ab sofort Einschränkungen im Reiseverkehr. Reisende mit einem dringenden Reisegrund und Berufspendler werden gebeten, Nachweise mitzuführen, aus denen sich die Notwendigkeit des Grenzübertritts ergibt.

Weitere Meldungen

Das Robert Koch Institut hat Risikogebiete mit fortgesetzter Übertragung von Covid-19 definiert. Aktuelle Risikogebiete nach Definition des Robert Koch Institutes sind:

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: ganzes Land
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: ganzes Land
  • Schweiz: Kantine Tessin, Waadt und Gend
  • Spanien: ganzes Land
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Nur für Reiserückkehrer aus diesen Risikogebieten gilt:

Nach der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 20. März 2020 wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration allen Personen, die sich in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2- Virus aufgehalten haben, eine Quarantäne in der eigenen Häuslichkeit angeordnet. Für Personen mit Wohnsitz außerhalb Hessens wird ein berufliches Tätigkeitsverbot auf dem Gebiet des Landes Hessen nach § 31 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes allgemein angeordnet. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft. Für Rückfragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt am Zielort in Verbindung.

Wir bitten um Verständnis, dass wir am Flughafen Frankfurt derzeit kein vollumfängliches Shopping- und Gastronomie-Angebot zur Verfügung stellen können. Gemäß der Erlasse der Bundes- und Landesregierung hinsichtlich der Bekämpfung des Coronavirus haben wir Öffnungszeiten von Geschäften und Restaurants innerhalb der Terminals reduziert. Sämtliche Öffnungszeiten sind jedoch an die Notwendigkeit einer Grundversorgung angepasst. Wir bemühen uns, diese Grundversorgung weiterhin und, sofern möglich, auch darüber hinaus zu gewährleisten.

Grundsätzlich werden sich kontinuierliche Anpassungen im Transitbereich an der Entwicklung stattfindender Abflüge und Ankünfte orientieren.

Aufgrund aktueller Entwicklungen sind die Service Points in den Terminals 1 und 2 nicht besetzt. Passagiere erhalten dort weiterhin Informationen über die bereitgestellten Telefone. Darüber hinaus stehen in beiden Terminals Infogates für Videotelefonie mit einem Mitarbeiter zur Verfügung.

Die Lufthansa Group setzt weiterhin Flüge zum chinesischen Festland bis einschließlich 24. April 2020 aus. Dies betrifft Flüge nach Peking, Shanghai, Nanjing, Shenyang und Qingdao. Es kann zudem auf Kurz- und Mittelstrecken in den kommenden Wochen zu einer Reduzierung der Flüge um bis zu 25 Prozent kommen. Bitte überprüfen Sie vor Reiseantritt immer den aktuellen Status Ihres Fluges.

Für die Airlines der Lufthansa Group gilt derzeit ein Rückkehrer-Flugplan. Dieser ist zunächst bis zum 19. April 2020 gültig. Langstreckenflüge werden planmäßig ab Frankfurt und Zürich angeboten. Der interkontinentale Flugplan von Lufthansa ab Frankfurt sieht wie folgt aus: jeweils dreimal wöchentlich nach Newark, Chicago (beide USA), Montreal (Kanada), Sao Paulo (Brasilien), Bangkok (Thailand), Tokio (Japan) und Johannesburg (Südafrika).

Lufthansa Fluggästen, die in den kommenden Wochen eine Reise geplant haben, wird empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status des jeweiligen Fluges zu informieren. Gäste, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, werden proaktiv informiert, falls ihr Flug gestrichen wird. Mehr Informationen finden Sie auf Lufthansa.com.

(Quelle: Lufthansa)

Die Passenger Locator Cards (PLC) müssen ebenso von Crews von Frachtflügen ausgefüllt werden. Es genügt, wenn die PLCs gesammelt einmal die Woche im Medical Center am Flughafen Frankfurt abgegeben werden.  

Derzeit erfolgt in den Terminals eine flexible passagierabhängige Reinigung, d.h. je nach Passagieraufkommen wird entsprechend oft gereinigt. In allen WC-Anlagen werden täglich punktuelle Sichtreinigungen durchgeführt und bei Bedarf zusätzliche Intensivreinigungen. In hochfrequentierten WC-Anlagen erfolgt eine permantene Einsetzung des Reinigungspersonals. Zudem finden nächtliche Unterhaltsreinigungen aller Räumlichkeiten und Einbauten im Terminal statt (inkl. Handläufe, Türklinken, Lichtschalter, etc.). Es erfolgt eine ebenso tägliche Reinigung aller Mülleimer.
Es wird desinfizierendes Reinigungsmittel verwendet.

In den Babywickelräumen findet eine monatliche Abklatschprobe durch den TÜV statt. Nach Bedarf werden zusätzliche Abklatschproben beauftragt.

Die Reinigung des Zoll- und Sicherheitsbereiches wird zusätzlich vom Flughafenbetreiber übernommen.

Es erfolgt eine ständige Prüfung der Hygienevorschriften gemäß HACCP bei den ansässigen lebensmittelverarbeitenden Geschäften, Kantinen, etc.  

Durch Präsidialdekret, das am Freitag 13. März 2020 um 23.59 Uhr EDT (Ortszeit Washington DC) wirksam wird, tritt für Personen, die

  • nicht US- Staatsbürger sind,
  • nicht ständigen legalen Aufenthalt in den USA haben oder
  • nicht Ehegatte, Elternteil, Kind oder Geschwister unter 21 Jahren eines US-Staatsbürgers oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA sind, oder
  • nicht privilegierten Aufenthaltsstatus als Diplomat oder Mitarbeiter Internationaler Organisationen haben oder
  • nicht einen anderen Ausnahmetatbestand unter dem Präsidialdekret erfüllen,

ein Einreiseverbot in Kraft, wenn sie sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Land im Schengenraum aufgehalten haben. Weitere Einzelheiten in englischer Sprache bietet die Proclamation des White House. Erkundigen Sie sich vor Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen US-Vertretung für Deutschland.

(Quelle: Auswärtiges Amt)

Passagiere, sowie Crews von Passagier- und Frachtflügen, die aus China, Hongkong, Macau, Südkorea, Japan, dem Iran und Italien nach Deutschland einreisen, müssen vor Verlassen des Flugzeugs Angaben zum Flug und zur persönlichen Erreichbarkeit für die nächsten 30 Tage nach Ankunft mittels Aussteigerkarten (Passenger Locator Cards = PLC) machen. Diese PLCs werden von den Crews an die Passagiere verteilt und müssen in einem verschlossenen Umschlag, beschriftet mit Flugnummer und Datum, von einem Mitarbeiter der Airline persönlich dem Medical Center am Flughafen Frankfurt übergeben werden. Die Karten werden beim Gesundheitsamt Frankfurt für 30 Tage hinterlegt und dienen ggf. einer späteren Kontaktaufnahme. 

Seit dem 11.03.2020 wird auf die zweite Seite der PLCs mit Fragen zum gesundheitlichen Befinden von Flügen aus China, Hongkong und Macau verzichtet.

 

Die Desinfektion eines Luftfahrzeuges ist nach Anordnung und Rücksprache mit dem Gesundheitsamt durchzuführen. Die Beauftragung erfolgt selbstständig durch die Airline. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Customer Service Center

Auf Grund §10 Absatz 1 des Gesetzes zur Durchführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IGV-Durchführungsgesetzt - IGV-DG) ordnet das Bundesministerium für Gesundheit an: 

Die verantwortliche Luftfahrzeugführer/in eines in der islamischen Republik Iran, in der Italienischen Republik, in Japan, in der Republik Korea oder in der Volksrepublik China (einschließlich der Sonderverwaltungszone Hongkong und Macau) gestarteten Luftfahrzeugs hat vor der ersten Landung auf einem Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland die Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, gemäß Artikel 38 in Verbindung mit Anlage 9 IGV abzugeben. 

Luftfahrtunternehmen müssen bei Flügen aus der islamischen Republik Iran, aus der Italenischen Republik, aus Japan, aus der Republik Korea oder aus der Volksrepublik China (einschließlich der Sonderverwaltungszone Hongkong und Macau) in die Bundesrepublik Deutschland die bei ihnen vorhandenen Daten nach der Landung bis zu 30 Tage bereithalten; dies gilt insbesondere für elektronisch gespeicherte Daten zur Indentifikation und Erreichbarheit der Reisenden sowie für Sitzpläne.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)