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Informationen zum Coronavirus (Covid-19)

Hinweise für Airlines

Der Flughafen Frankfurt ist auf Infektionskrankheiten sehr gut vorbereitet und erfüllt die Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden (Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und Hessisches Ministerium für Soziales und Integration).

Weltweite Flüge

Seit dem 1. Oktober 2020 gibt es keine weltweite Reisewarnung mehr und es gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Fluggäste werden gebeten, sich vor der Reise beim Auswärtigen Amt über Ihre Destination zu informieren. Eine Reisewarnung gilt automatisch für Corona-Risikogebiete (alle Informationen zur Einstufung der Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete oder Virusvarianten-Gebiete finden Sie beim Robert Koch-Institut). Weitere Informationen für Reisen innerhalb der Europäischen Union gibt es auf Re-open-EU.

Beförderungsverbot für Virusvarianten-Gebiete

Seit dem 30. Januar 2021 gilt ein Beförderungsverbot für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr. Ausgenommen von diesem Verbot sind deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland sowie Transitpassagiere mit einer innerdeutschen Verbindung oder einer Non-Schengen - Non-Schengen - Verbindung. Weitere Ausnahmen zu dieser Verordnung finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt für alle Einreisende (ob Risikogebiet oder Nicht-Risikogebiet), die per Flugzeug nach Deutschland einreisen wollen, eine Testpflicht vor Abflug (Geimpfte und Genesene betrifft diese Testpflicht nur, wenn sie sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, in allen anderen Fällen ist ein Impfnachweis oder Genesenennachweis ausreichend). Die Fluggesellschaft darf keine Passagiere ohne einen negativen COVID-Test befördern. Von der Testpflicht sind Crews und Personen unter 12 Jahren ausgenommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Verkehrsunternehmen sind verpflichtet, Reisende über die geltenden Einreisebestimmungen und Testregularien der Bundesrepublik Deutschland zu informieren.

Zusätzlich gelten  folgende Regelungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Es besteht weiterhin die Verpflichtung für Passagiere, das Gesundheitsamt bereits vor Einreise über eine vorab ausgefüllte Einreisemeldung zu informieren:

  • Verfahren für Flüge aus Non-Schengen-Risikogebieten: Die gespeicherte oder ausgefüllte Bestätigung wird der Bundespolizei bei Einreise durch den Passagier vorgelegt. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, eine erfolgreiche Registrierung anhand des Personalausweises oder eines gleichwertigen Dokuments vor dem Boarding zu überprüfen und eine Ersatzmitteilung für Fluggäste, die sich nicht online registriert haben, zur Verfügung zu stellen. Das Boarding eines Fluggastes ohne den Nachweis einer erfolgreichen Registrierung ist nicht gestattet.
  • Verfahren für Flüge aus Schengen-Risikogebieten: Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, eine erfolgreiche Registrierung anhand des Personalausweises oder eines gleichwertigen Dokuments vor dem Boarding zu überprüfen und eine Ersatzmitteilung für Fluggäste, die sich nicht online registriert haben, zur Verfügung zu stellen. Das Boarding eines Fluggastes ohne den Nachweis einer erfolgreichen Registrierung ist nicht gestattet. Alle schriftlich ausgefüllten Aussteigekarten (von Passagieren und Crews) müssen im Flugzeug wieder eingesammelt und von der Flugesellschaft dem Gesundheitsamt (FRA: Medical Center) übergeben werden (in einem Umschlag mit der Beschriftung der Flugnummer, Flugdatum und Abflughafen).

Beispiele für eine schriftliche Ersatzmeldung zur Online-Einreisemeldung sowie Merkblätter für Passagiere in verschiedenen Sprachen finden Sie hier. Falls die digitale Anmeldung nicht möglich ist, müssen Passagiere nach wie vor die Aussteigekarte schriftlich ausfüllen. Wir empfehlen, die neuen Regularien/ Website zur Einreiseanmeldung in Ihren Buchungs- ,  Pre-flight- sowie Check-in-Informationen zu hinterlegen und Ihre Crews zu informieren.

Es gelten außerdem folgende Quarantäne-Bestimmungen für unterschiedliche Risikogebiete:

  • Hochrisikogebiete
    • Reiserückkehrer, die ihrer Testnachweispflicht durch ein negatives Testergebnis vor Abflug nachgekommen sind, müssen sich unverzüglich nach der Einreise in Frankfurt auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen nach der Einreise ständig dort aufhalten. Es besteht die Möglichkeit, die Quarantäne frühestens ab dem fünften Tag der Einreise durch ein negatives Testergebnis zu beenden. Der Test darf frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden (für die Durchführung des Tests sind Sie kurzfristig von den Quarantäne-Bestimmungen befreit).
    • Für Reiserückkehrer, die einen Nachweis einer vollständigen Impfung gegen Covid-19 oder einen Genesungsnachweis über das Einreiseportal übermittelt haben, endet die Quarantäne vorzeitig.
    • Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.
    • Die Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr als Risikogebiet gelistet ist.
  • Virusvarianten-Gebiete: 
    • Grundsätzlich müssich sich alle Reiserückkehrer unverzüglich nach der Einreise in Frankfurt auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise ständig dort aufhalten. 
    • Wird ein Virusvarianten-Gebiet nach der Einreise und während der 14-tägigen Absonderung als Hochrisikogebiet herabgestuft, gelten die Regelungen zur Beendigung der Absonderung für Hochrisikogebiete.

Der direkte Umstieg am Flughafen zum Zwecke der Weiterreise im Flugverkehr in einen anderen (Schengen-)Staat gilt nicht als Einreise im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung. Passagiere im Flugverkehr, die am Flughafen Frankfurt lediglich umsteigen, haben die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung nicht zu erfüllen. Demnach gilt keine Anmeldepflicht, keine Test- /Nachweispflicht und auch keine verpflichtende Quarantäne.

 

Folgende Regularien gelten für Crews:

  • Einreiseanmeldung: Crews, die nach Deutschland einreisen und sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, sind von der Einreiseanmeldung befreit. (Dies gilt nicht für Crews, die sich innerhalb der letzten 10 Tage länger als 72 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben und länger als 72 Stunden in Deutschland bleiben werden).
  • Testpflicht: Crews sind von den obligatorischen Tests ausgenommen (Dies gilt nicht für Crews, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Crews, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen einen Nachweis über einen negativen Test vorlegen. Ein Impfnachweis oder ein Nachweis der Genesung wird nicht akzeptiert).
  • Quarantäne: Crews, die nach Deutschland einreisen und sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem internationalen Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, sind von der Quarantänepflicht befreit (Dies gilt nicht für Crews, die sich innerhalb der letzten 10 Tage länger als 72 Stunden in einem VOC-Gebiet aufgehalten haben und länger als 72 Stunden in Deutschland bleiben werden).

 

Weitere Ausnahmen zu dieser Quarantäne-Verordnung .

Weitere Meldungen

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist da! Ab sofort können Sie sich die App der Bundesregierung im Apple App Store oder Google Play-Store herunterladen. Aber Achtung: Beim iPhone funktioniert die App nur mit der aktuellsten iOS-Version 13.5. Gerade jetzt nachdem die Reisebeschränkungen aufgehoben wurden, kann die Warn-App eine wichtige Rolle beim Infektionsschutz spielen. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirksamer wird ihr Einsatz.

Die Bundesregierung setzt bei der App auf Freiwilligkeit: Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen. Wichtig: Auch Datenschutz wird groß geschrieben. Denn Nutzer-Daten werden dezentral nur auf dem Smartphone gespeichert. Das heißt, dass kein einzelner Server, keine Gesundheitsbehörde und auch kein Ordnungsamt Zugriff auf personenbezogene Daten hat.

Wie funktioniert die App?

Die Apps tauschen über Bluetooth Daten aus, sobald man sich auf circa 2 Meter annähert und sich mindestens 15 Minuten in dieser Distanz zueinander aufhält. Sollten Sie positiv auf Corona getestet worden sein, können Sie das in der Warn-App vermerken. Anschließend werden anonym alle gespeicherten Kontakte informiert, mit denen zuvor Daten ausgetauscht wurden. So ist es möglich, Kontaktpersonen von COVID19-Infizierten schnell und einfach zu warnen und Infektionsketten möglichst früh zu unterbrechen. Dieses effiziente Warnsystem funktioniert allerdings nur unter den Nutzern der Corona-Warn-App.

(letzte Aktualisierung: 17.06.2020)

Unser Medical Center bietet aktuell ergänzende medizinische Untersuchungen und Tests im Rahmen einer „Spezialsprechstunde“ an. Auf privater Basis können Sie sich vorsorglich auf Sars-CoV-2 testen lassen (Nasen-Rachen-Abstrich zum Nachweis des Virus Sars-CoV-2) oder eine Antikörperbestimmung vornehmen lassen.

 

Die Leistungen können, zur Vorbereitung und zum Schutz des medizinischen Fachpersonals, nur nach vorheriger, elektronischer Online-Anmeldung und erfolgter Terminbestätigung wahrgenommen werden. Als Selbstzahlerleistung, bzw. bei Fehlen einer schriftlichen Kostenübernahmeerklärung, ist eine direkte Zahlung, z.B. mittels Kreditkarte notwendig. Die aktuellen Kosten sind dem jeweiligen Onlinebuchungsportal ( Online Anmeldung) zu entnehmen (Tests für Reisende, Tests für Beschäftigte/Bürger, Tests für Unternehmen).

Die meisten Shops und Restaurants in Terminal 1 und Terminal 2 sind geöffnet. 

Derzeit erfolgt in den Terminals eine flexible passagierabhängige Reinigung, d.h. je nach Passagieraufkommen wird entsprechend oft gereinigt. In allen WC-Anlagen werden täglich punktuelle Sichtreinigungen durchgeführt und bei Bedarf zusätzliche Intensivreinigungen. In hochfrequentierten WC-Anlagen erfolgt eine permanente Einsetzung des Reinigungspersonals. Zudem finden nächtliche Unterhaltsreinigungen aller Räumlichkeiten und Einbauten im Terminal statt (inkl. Handläufe, Türklinken, Lichtschalter, etc.). Es erfolgt eine ebenso tägliche Reinigung aller Mülleimer. Es wird desinfizierendes Reinigungsmittel verwendet.

In den Babywickelräumen findet eine monatliche Abklatschprobe durch den TÜV statt. Nach Bedarf werden zusätzliche Abklatschproben beauftragt.

Die Reinigung des Zoll- und Sicherheitsbereiches wird zusätzlich vom Flughafenbetreiber übernommen.

Es erfolgt eine ständige Prüfung der Hygienevorschriften gemäß HACCP bei den ansässigen lebensmittelverarbeitenden Geschäften, Kantinen, etc.  

Mehr Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Sie unter Gesund ans Ziel ab FRA.